30.3.2026

Steigende Spritpreise belasten ambulante Pflege massiv

Auch die Lobetal gGmbH spürt die Auswirkungen deutlich: Pflege findet bei den Menschen zuhause statt – Mobilität ist dafür unverzichtbar.

Steigende Spritkosten schlagen daher unmittelbar auf die Versorgung durch.

Wie Geschäftsführer Norbert Zobel im Gespräch mit dem Nordkurier deutlich macht, kommen diese Belastungen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Finanzierung insbesondere der häuslichen Krankenpflege seit Jahren von Unsicherheit geprägt – laufende Schiedsverfahren und Klagen verhindern eine verlässliche Planung.

Gleichzeitig fehlen sowohl im SGB XI als auch im SGB V klare Regelungen zur Refinanzierung von Betriebskosten wie Kraftstoff oder Investitionen.

Viele ambulante Dienste arbeiten bereits heute an der Grenze zur Kostendeckung. Zusätzliche Kostensteigerungen können kaum aufgefangen werden.

„Wenn sich hier nichts ändert, werden weitere Dienste diese Belastungen nicht mehr tragen können“, warnt Zobel.

Die Politik ist jetzt gefordert, für verlässliche Rahmenbedingungen zu sorgen – sowohl bei der Finanzierung der Pflege insgesamt als auch bei der Bewältigung akuter Kostensteigerungen.

Andernfalls drohen spürbare Einschränkungen in der Versorgung der Menschen.

👉 Den vollständigen Artikel finden Sie hier:

https://www.nordkurier.de/regional/hagenow/spritpreis-schock-bedroht-pflege-viele-werden-weitere-kostensteigerungen-nicht-ueberstehen-4458915