31.08.2026

Pflege braucht Sicherheit – keine weiteren Belastungen

Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern unterstützt eine Petition zur grundlegenden Überarbeitung des geplanten Pflegeneuordnungsgesetzes. Auch wir in Lobetal teilen die in der beigefügten Presseerklärung geäußerten Sorgen.

Norbert Zobel, Geschäftsführer der Lobetal gGmbH, positioniert sich dazu klar:

„Eine Pflegereform muss den Menschen helfen, die auf Unterstützung angewiesen sind – und denen, die diese Unterstützung täglich leisten. Wer Leistungen zurücknimmt, Angehörigen zusätzliche Lasten aufbürdet und die Finanzierung guter Pflege schwächt, verschärft die bestehenden Probleme.

Wir erleben in Lobetal, wie viel Einsatz verlässliche Pflege erfordert. Gerade im ländlichen Raum brauchen wir tragfähige Angebote, gute Beratung und Mitarbeitende, deren tarifliche Bezahlung gesichert ist. Das sind Voraussetzungen dafür, dass Hilfe auch morgen noch ankommt.

Deshalb unterstütze ich die Forderung der Diakonie nach einer grundlegenden Überarbeitung des Entwurfs. Pflegebedürftige Menschen und ihre Familien brauchen Verlässlichkeit. Sie dürfen nicht zum Ausgleichsposten einer Sparpolitik werden.“

Die Presseerklärung der Diakonie Mecklenburg-Vorpommern vom 26. August 2026 mit weiteren Hintergründen stellen wir unter diesem Beitrag als PDF zum Download bereit.